Umbau: Auch später noch auf Energiesparen setzen

Umbau: Auch später noch auf Energiesparen setzen

Das Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für die meisten Menschen verbunden mit dem guten Gefühl von Sicherheit. Insbesondere in Wohneigentum zu investieren, entwickelt sich daher zu einem Bedürfnis, das sogar bei der Altersvorsorge eine entscheidende Rolle spielen kann. Damit das eigene Haus allerdings auch in der Zukunft noch Vorteile bieten kann, sollten Eigentümer auch auf energiesparendes Wohnen achten. Ein gut geplanter Umbau kann hier helfen.

Öfen können beim Einsparen helfen

Kamin- oder auch Kachelöfen wirken auf den ersten Blick vor allen Dingen behaglich und verbessern den Wohnkomfort in optischer Hinsicht. Wenn am Abend ein Feuer im eigenen Ofen prasselt, fühlen sich Menschen vor allem während der kalten Jahreszeiten umso wohler. Das nur auf die optischen Aspekte zu beziehen, wäre jedoch deutlich zu kurz gedacht. So kann ein Ofen darüber hinaus auch beim Einsparen von Heizkosten helfen und Räumen angenehme Wärme spenden. Wie heizsparer.de berichtet, werden neunzig Prozent der Kaminöfen sogar aus Gründen der Heizkosteneinsparung gekauft.

Die Beliebtheit von Öfen kommt daher nicht von ungefähr. Auch die Anzahl der Menschen, die die Anschaffung eines Kachelofens oder Kamins fest planen, liegt auf hohem Niveau. Das zeigt eine statistische Erhebung, laut der im Jahr 2017 rund 350.000 Menschen in Deutschland die Anschaffung in den nächsten zwei Jahren vornehmen wollen.

Gerade Kachelöfen oder sogenannte Grundöfen stellen eine gute Möglichkeit dar, Heizkosten in der eigenen Wohnumgebung zu senken. Das liegt daran, dass dieser Ofentyp nicht nur Wärme entstehen lässt, sondern dank seines Aufbaus auch speichert. Somit kann mit einem einzigen Heizdurchgang für mehrere Stunden lang Wärme an den Raum abgegeben werden. Der Effekt hält sogar dann noch an, wenn das Feuer im Inneren des Ofens bereits erloschen ist. Ein weiterer Vorteil solcher Öfen liegt darin, dass sie nicht nur einen einzelnen Raum beheizen, sondern so eingebaut werden können, dass auch eine raumübergreifende Nutzung möglich gemacht wird. Je nach Aufbau der Immobilie ist es auf diese Weise möglich, ganze Etagen mit einem Grundofen als Dauerheizung zu wärmen. Auf konventionelle Energiequellen oder Brennstoffe kann dann weitestgehend verzichtet werden, das für eine immense Kostensenkung sorgen kann.

Weitere Energiespar-Maßnahmen

Einen Ofen als Wärmequelle im Rahmen eines Umbaus zu integrieren, ist folglich eine gute und vor allem auch nachhaltige sowie wirtschaftlich-vorteilhafte Idee. Damit die Wärme jedoch auch dauerhaft gespeichert wird und somit weniger Brennstoffe wie Holz oder Pellets verwendet werden müssen, braucht es auch im Umfeld Energieeffizienz.


Die Energieeffizienz eines Hauses lässt sich auch nachträglich noch verbessern. (Quelle: OpenClipart-Vectors (CC0-Lizenz)/ pixabay.com) 

Diese lässt sich in erster Linie durch eine optimierte Isolierung der eigenen vier Wände schaffen. Sowohl Außenwände zusätzlich zu dämmen als auch im Bereich des Dachs hochwertigere Isolierungs-Materialien einzusetzen, kann hier bereits viel bewirken. Selbstverständlich ist das mit einigem Aufwand verbunden, lohnt sich langfristig betrachtet aber auch jeden Fall. Durch nachträgliches Isolieren nämlich werden mögliche Wärmebrücken entfernt und die Heizenergie kann deutlich effizienter genutzt werden.

Geht es um die Isolierung einer Immobilie im Rahmen einer Umbaumaßnahme, sollten auch die Bereiche nicht vergessen werden, die eine direkte Verbindung zur Außenwelt darstellen. Dies sind vor allen Dingen:

  • die Haustür,
  • die Fenster,
  • und Balkon- oder Terrassentüren.

Oftmals sind jedoch gerade diese Bauteile deutlich in die Jahre gekommen und erfüllen die modernen Ansprüche im Hinblick auf Energieeffizienz nicht. Der Austausch von veralteten Fenstern gegen dreifach verglaste Modelle kann bereits viel bewirken. Wird zusätzlich auch die Haustür durch eine dickere Variante mit integrierter Isolierung ersetzt, schließt sich kurz darauf auch die Wärmebrücke am Hauseingang. Gleiches gilt für Türen, die vom Keller aus ins Freie führen, oder den Wohnbereich mit Garten, Balkon oder Terrasse verbinden.

Schmutzige Sache? Umbaufolgen schnell beseitigen

Die Besonderheit eines Umbaus, der vor allem einer besseren Energieeffizienz und der Integration eines Ofens dienen soll, ist: Es entsteht nur wenig gewöhnlicher Bauschutt. Daher sind übliche Wege, Bauschutt über den örtlichen Bauhof entsorgen zu lassen, nicht gangbar. Dennoch fallen selbstverständlich Reste an, die möglichst schnell und effektiv beseitigt werden sollten. In diesem Fall lohnt es sich, einen professionellen Dienstleister zu beauftragen, der sich auf die Sammlung und Beseitigung von sogenanntem „Baumischschutt“ versteht.


Baumischschutt wird in einem Container gesammelt. (Quelle: succo (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Auf einer Übersichtsseite rund um Baumischschuttentsorgung durch Kati Bau wird aufgeschlüsselt, welche der anfallenden Reste zu dieser Anfall-Gattung gehören. So zählen unter anderem alte Heizkörper als auch verschiedene Metalle, Plastik, Pappe und alte Isolierstoffe zum Baumischschutt. Der klare Vorteil bei der gesammelten Entsorgung liegt darin, dass sich ein Hauseigentümer nicht darum kümmern muss, jede einzelne Abfallgruppe an einer gesonderten Stelle verwerten zu lassen. Statt mehrere Unternehmen kontaktieren und den entstandenen Abfall in mühevoller Kleinarbeit sortieren zu müssen, wird der gesamte Baumischschutt meist in einem Container gesammelt und nach der Beendigung des Umbaus abgeholt.

Auf diese Weise sinkt der Beseitigungs-Aufwand, dem sich ein Hauseigentümer beim Umbau stellen muss, auf ein Mindestmaß. Es bleibt im Anschluss an die groben Umbauarbeiten mehr Zeit für die abschließende Verschönerung und Einrichtung aller Räumlichkeiten.

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