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Schornstein für den Kachelofen

20.05.2014

Edelstahl und Keramik sind die führenden Materialien bei den Schornsteinsystemen. Foto: SchiedelFoto: RaabEine zum gewählten System und Energieträger passende Abgasführung gehört dazu, wenn ein neuer Heizkessel angeschafft wird, denn die neue Heizung nutzt dank ihres hohen Wirkungsgrades den Energieträger optimal, dadurch entstehen Abgase mit niedrigen Temperaturen. Der alte Schornstein ist dem kondensierenden Wasserdampf mit seinem Anteil aggressiver Säuren im Schacht nicht gewachsen und Feuchtigkeit kann bis in die Wohnräume dringen. Die Bausubstanz ist gefährdet und es droht die Gefahr der Versottung oder sogar eines Brandes. Eine Schornsteinsanierung verhindert diese Folgen.

Die neue Abgasführung wird üblicherweise vom Dach aus versetzt. Das ist in den meisten Fällen nach einem Tag Arbeit durch Fachleute geschehen.
Es stehen verschiedene Schornstein-Sanierungssysteme zur Verfügung: die richtigen Komponenten für jeden Heizkessel, für jeden Energieträger und für jede bauliche Situation.
Für alle Brennstoffe ist ein hochwertiges einwandiges Abgassystem aus korrosionsbeständigem Edelstahl geeignet. Die Oberfläche ist feuchteunempfindlich bei Öl und Gas. Gute Systeme lassen sich schnell und einfach montieren und sind danach sofort einsatzbereit. Weitere Vorzüge: geringer Platzbedarf und niedriges Gewicht.

Für die Nachrüstung von Schornsteinsystemen bevorzugen viele Fachleute meist doppelwandige Edelstahl-Modelle mit einer durchgängigen Wärmedämmung. Die Vorzüge neben der guten Dämmwirkung: niedrige Oberflächentemperatur, wenig Platzbedarf, unkomplizierte Montage.

Außergewöhnlich: ein dreischaliges Edelstahlsys-tem mit keramischem Profilinnenrohr und durchgehender Wärmedämmung in Elementbauweise. Es eignet sich besonders für den Anschluss an Kamin- oder Kachelöfen, aber auch für Öl- oder Gasfeuerstätten. Mit diesem Schornstein setzt man optische Akzente, beispielsweise bei der nachträglichen Montage an der Außenseite der Fassade.

Das einwandige „Keranova“-Abgasführungssystem, das Schiedel zur Schornsteinsanierung anbietet, besteht vollständig aus Keramik. Es ist für alle Brennstoffe sowie Feuerstätten geeignet. Die hochwertige Keramik ist feuchteunempfindlich, versottungs- und ausbrennsicher, weder hohe noch niedrige Abgastemperaturen können ihr etwas anhaben.

Die einzelnen Rohrelemente lassen sich vom Dach aus leicht mit einem Seil in den Schornstein einbringen.
Am zukünftigen Standort der Feuerstätte ist der Anschlusspunkt für das T-Stük zu ermitteln, um das Element entsprechend einzubauen.
Der erste Teil des Schornsteinkopfs sitzt an Ort und Stelle. Eine Unterkonstruktion aus Aluminium sorgt für die nötige Stabilität des Kopfes.
Als Verwahrung dienen an die Dachschräge angepasste Edelstahlteile. Die beiden Hälften werden von oben und unten ineinandergeschoben und montiert.
Der Schornstein ist nun fertig bis auf die Kopfverkleidung.
Der Stülpkopf wird nun auf den Leichtschornstein gesetzt.
Montage des gewünschten Aufsatzes. Nur noch das Dehnfügenblech anpassen und fertig.
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