Pures Kochvergnügen

Pures Kochvergnügen

Kulinarische Koch-Shows haben derzeit Hochkonjunktur. Kaum ein Abend, an dem nicht eine Sendung im Fernsehen zu sehen ist, in der gekocht, gebraten und gebacken wird. Spitzenköche geben sich in sämtlichen Sendern die Klinke in die Hand. Und die Begeisterung beim Publikum ist groß.

Kein Wunder: Kochen steht für Geselligkeit pur. Man kocht gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden und macht das zu einem ganz persönlichen Event. Dabei spielt der holzbefeuerte Herd eine große Rolle, in ihm verbindet sich Nostalgie und modernste Technik.

Ein Holzherd kann sogar als Zentralheizung fungieren. Wird zusätzliche Energie per Solarpanel auf dem Dach verwendet, ist der Holzherd in puncto Umweltfreundlichkeit eine gelungene Alternative zu herkömmlichen Öfen und Herden,
 die mit Strom oder Gas arbeiten. Die günstige
 Energiebilanz ist mit zusätzlich eingesparten 
Kosten verbunden, denn der Betrieb eines Holzherdes ist preiswerter als der eines Elektroherdes.

Ursprünglich gab es in der Küche – die in Mitteleuropa über Jahrhunderte teilweise auch Hauptwohnraum war – einen festen, gemauerten Herd, der oft mit Kacheln errichtet wurde. Im Zuge der Industriealisierung wurden Herde mehr und mehr serienmäßig aus Gusseisen und später Stahlblech hergestellt. Diese transportablen Herde verdrängten den Kachelherd praktisch vollständig. Aber inzwischen sind auch diese mit gut ausgestatteter Technik wieder am Markt und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Herde mit LifeStyle-Charakter
Herde mit anderem Gesicht sind die holzbefeuerten, zum Teil schon designorientierte Lifestyle-Modelle, die sich für die tägliche schnelle Küche auch mit elektrischen Ceran- oder Gaskochfeldern kombinieren lassen, sodass der gewohnte Komfort nicht auf der Strecke bleibt.

Holzherde bieten ganz besondere Möglichkeiten der Zubereitung, wie zum Beispiel das schonende Garen von Speisen über Stunden hinweg. Man denke auch an Pizzen. Italienische Restaurants, die dieses Nationalgericht traditionell im mit Buchenholz befeuerten Ofen backen, 
„fahren“ diesen üblicherweise mit bis zu 400 Grad Backraumtemperatur und schwören für einen krossen Boden und saftige Auflagen auf extrem kurze Backzeiten. Elektrische Haushaltsbacköfen erreichen solche Temperaturen bestenfalls in der Selbstreinigungsphase, Speisen lassen sich damit nicht zubereiten.

Wer zum Kochen einen Holzherd verwendet, muss sich bis auf das Anheizen kaum umgewöhnen. Die Geräte verfügen über feine Regler für die Temperatur. Kuchen, Braten oder Gegrilltes lässt sich einfach zubereiten. Sogar eine Pelletbefeuerung  ist möglich. Hierzu wird der Herd mit einem
 Pelletmodul ergänzt, sodass man wahlweise Pellets als auch Holz verbrennen kann.

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