Feinstaubwerte für Kamine und Öfen einhalten

Feinstaub vermeiden

Die Holzverbrennung in den über 14 Millionen deutschen Kaminen und Kachelöfen produziert je nach Art des Ofens und Qualität des Brennstoffs Feinstaub. Dies führt, so stellte das Umweltbundesamt (UBA) kürzlich fest, zu Emissionen, die teilweise über den Gesamtemissionen aus dem Straßenverkehr liegen. Aus gutem Grund müssen daher zukünftig strengere Grenzwerte eingehalten werden. Dies gelingt zum Beispiel durch den Einsatz moderner Feinstaubfilter.

Schräder bietet passende Filteranlagen

Am 31.12.2014 enden die ersten Übergangsfristen für Feinstaubwerte bei Festbrennstoff-Feuerstätten. Bei Kaminen und Kaminöfen, die bis zum 31.12.1974 in Betrieb genommen wurden, müssen dann in Bezug auf den Feinstaubausstoß die Grenzwerte von 0,15 g/m³ eingehalten werden. Ab dem 01.01.2015 folgen außerdem Feuerstätten mit einer Leistung von ≥ 4 kW mit einem Grenzwert von 0,10 g/m³ (für Scheitholz und Hackschnitzel), sowie 0,06 g/m³ (Pellets) bei Inbetriebnahme bis zum 31.12.1994.

Hausbesitzer, die während des oben genannten Zeitraums einen Kamin oder Kaminofen haben installieren lassen, müssen diesen jedoch nicht zwangsläufig stilllegen oder austauschen. Häufig besteht die Möglichkeit, einen Feinstaubfilter nachzurüsten, um auf diese Weise die geforderten Grenzwerte einhalten zu können. Diese Variante ist vor allem für die Betreiber fest eingebauter Heizkamine oder Kachelöfen interessant, die sich – im Gegensatz zum frei stehenden Kaminofen – nicht ohne Weiteres austauschen lassen. Der Abgastechnikspezialist Schräder bietet für jede Feuerstätte den passenden Feinstaubfilter an.

OekoTube

Für Kaminöfen und Heizkamine sowie Heizkessel im eher kleinen Leistungsbereich bis 40 kW eignet sich der OekoTube. Er wird auf der Schornsteinmündung montiert. Das Gerät bedient sich des Prinzips der elektrostatischen Abscheidung: Sein Herzstück besteht aus einer Hochspannungselektrode, die senkrecht innerhalb der Abgasleitung installiert wird. Sie setzt Elektronen frei, die sich durch elektrostatische Kräfte zur Innenwand des Schornsteins bewegen. Gleichzeitig werden die Feinstaubpartikel, die mit dem Rauchgas durch die Abgasleitung strömen, ebenfalls elektrisch geladen und an der Innenwand der Abgasstrecke abgelagert. Auf diese Weise bildet sich eine Staubschicht aus gröberen Partikeln, die vom Schornsteinfeger bei den regelmäßigen Kehrarbeiten entfernt werden. Prüfungen haben ergeben, dass sich so bis zu 95 % des Feinstaubs aus dem Abgas entfernen lassen.

Darüber hinaus bietet Schräder mit dem U-Filter, dem AL-Top und der FilterBox auch Filteranlagen für groß dimensionierte Heizungsanlagen bis zu 800 kW Leistung an.

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