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Pelletöfen

Pelletofen von Oranier

Der Pelletkaminofen „Carus“ ist auch in einer Ausführung mit Wassertechnik erhältlich. Foto: Oranier

Pelletöfen sind in der Handhabung sehr komfortabel und sauber. Die Wohnzimmergeräte haben in der Regel das Format und die Leistung von Kaminöfen. Den genormten Brennstoff, kleine Presslinge aus geschrotetem Holz (unter anderem Rest- und Abfallholz aus der Industrie) gibt es als Sackware, die in einen Tank im Gerät eingefüllt wird, Asche braucht auch bei Dauerbetrieb nur alle paar Tage ausgeleert zu werden. Pelletöfen verfügen meist über eine elektronische Zündung und Steuerung, die bei manchen Modellen auch per Smartphone-App programmiert und gesteuert werden kann. Der Feuerungskomfort eines Pelletkaminofens wird bei vielen Geräten mit Defiziten des Flammenbilds gegenüber konventionellen Scheitholzöfen erkauft, obwohl einige Hersteller hier mit beachtlichen konstruktiven Anstrengungen inzwischen ein auch recht natürliches Flammenbild erreichen. Einige wenige Geräte sind für die kombinierte Verwendung mit Scheitholz geeignet.

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Den Freunden natürlicher Brennstoffe bietet sich mit dem Pelletofen – auch Primärofen genannt – eine ideale Lösung. Dieser Ofen wurde speziell für die Verfeuerung von Presslingen aus naturbelassenem Pressholz, der „Pellets“, entwickelt. Die Presslinge verbrennen wie Stückholz CO2-neutral. Andere Brennstoffe dürfen nicht in den Ofen. Grafik: AdK

Primärofen

Hinter dem attraktiven Äußeren des Primärofens verbirgt sich modernste Technik, die ein effizientes Heizen auch im unteren Leistungsbereich möglich macht. Der Primärofen wird mit dem Brennstoff Pellets betrieben. Diese werden vom Vorratsbehälter automatisch in den Brennertopf gefördert.

 

Nach dem Anzünden oder über die elektrische Zündung und dem Schließen der Feuerraumtür, sorgt eine elektronische Regelung für den reibungslosen Betrieb. Im Brennertopf können die Pellets optimal ausbrennen.

 

Die benötigte Verbrennungsluft strömt kontrolliert zum Brenner. In der Brennkammer und den nachgeschalteten Heizgaszügen brennen die Gase aus und geben ihre Energie an die Umgebung ab.

 

Ein Absauggebläse am Ende der Züge gewährleistet die sichere Abführung der Rauchgase zum Schornstein. Im Dauerbetrieb kann ein besonders effektiver Abbrand mit hohem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent erreicht werden.