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Design-Preis "Ofenflamme 2017" verliehen

17.03.2017

Design-Preis "Ofenflamme 2017"<br />
Die Jury hat fünf Gewinner prämiert (v.l.): Jurymitglied Frank A. Reinhardt, ZVSHK-Referent Tim Froitzheim, die Gewinner Rainer Niermann, Christian Manser, Stefan Ernst und Andreas Neuer, Juryvorsitzender Kurt Jeni mit den Jurymitgliedern Michael Hieckmann und Martin Bürgler. Nicht im Bild: Preisträger Günther Seyrlehner.

Über 170 Einreichungen aus ganz Europa stellten sich dem Wettbewerb, um die „Ofenflamme 2017“ zu gewinnen. Gesucht wurden handwerklich erstellte Feuerstätten mit einer herausragenden Individualität. Keine leichte Entscheidung für die Fachjury, aber schließlich setzten sich die Anlagen von Stefan Ernst, Christian Manser, Andreas Neuer, Rainer Niermann und Günther Seyrlehner durch.

Jeder Gewinner erhielt neben dem aus Ofenkeramik erstellten symbolischen Preis der „Ofenflamme“ ein Preisgeld von 800 €. Die Auslobung erfolgte nach 2015 zum zweiten Mal und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) mit der Zeitschrift „Kamine & Kachelöfen“ und Unterstützung der Vereinigung europäischer Kachelofenbauerverbände (VEUKO) sowie den Medienpartnern K&L-Magazin und dem Magazin „Kachelofen & Kamin - Die Rote“. „Die hohe Qualität der Einreichungen hat uns ganz besonders gefreut, das war noch einmal eine Steigerung im Vergleich zu den schon guten Öfen von 2015“, betont Kurt Jeni, Vorsitzender der Jury und Chefredakteur der Zeitschrift „Kamine & Kachelöfen“. Und ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Müller ergänzt: „Mit dem Design-Preis wollen wir zeigen, welche herausragenden handwerklichen Leistungen im Gewerk der Ofen- und Kaminbauer erbracht werden“.

Die Gewinner - Bitte klicken Sie zur Großansicht auf die Bilder:

Stefan Ernst aus Metzingen überzeugte die Jury mit seiner modernen Kaminanlage in Betonoptik, die in einem avantgardistischen Neubau in Metzingen am Fuße der Schwäbischen Alb in Hanglage errichtet wurde. Die Anlage zeichnet sich aus durch einen bodentiefe Feuerraum sowie das Zusammenspiel von Fenstern und kubischem Baustil.
Andreas Neuer aus Lüdinghausen gewinnt die „Ofenflamme“ mit seinem in weißen Ofenkacheln gehüllten Kamin in einer denkmalgeschützten Jungendstilvilla. Trotz Auflagen des Denkmalschutzamtes konnte eine Anlage eingebaut werden, die sowohl optisch als auch von der Heizleistung überzeugt. Der Tunnel-Kamin hat eine Feuerraumöffnung zum Treppenhaus und eine zum Wohnraum. Beide Seiten sind mit ihrer Form-, Farb- und Materialauswahl perfekt an den Wohnraum angepasst und verleihen den Räumen die Eleganz, die man von
Rainer Niermann aus Seelze folgte dem Motto: „Wer nicht wagt der nicht gewinnt“. Er kombinierte die Feuerstätte mit einem aus Lehm modellierten Baobab-Baum in mitten des Wohnraums, dessen Äste optisch die Decke tragen. Seine Kunden wünschten sich einen Baum und eine Feuerstätte im Wohnraum. Rainer Niermann und sein Team realisierten beides auf einen Streich und so heizt der Grundofen in Gestalt eines Baumes heute fast das gesamte Erdgeschoss.
Rainer Niermann aus Seelze folgte dem Motto: „Wer nicht wagt der nicht gewinnt“. Er kombinierte die Feuerstätte mit einem aus Lehm modellierten Baobab-Baum in mitten des Wohnraums, dessen Äste optisch die Decke tragen. Seine Kunden wünschten sich einen Baum und eine Feuerstätte im Wohnraum. Rainer Niermann und sein Team realisierten beides auf einen Streich und so heizt der Grundofen in Gestalt eines Baumes heute fast das gesamte Erdgeschoss.
Christian Manser, ein Ofenbauer aus der Schweiz, erhielt die „Ofenflamme“ für seinen Speicherofen im Stahl-Designkleid. Die Anlage schmiegt sich elegant in den Wohnraum. Sie ist ein Hingucker ohne aufdringlich zu wirken oder der Aussicht des Wohn-Essbereichs die Show zu stehlen, wie die Jury befand. Details, wie die Holzliege unter der Sitzbank, die rahmenlose Feuertüre und das seitlich angebrachte Original Gusstürchen der Großmutter der Bauherren runden die Anlage ab.
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